Ich seh das Problem nicht so ganz. Der Zauber BLENDEN macht (temporär) nix anderes.
Doch, tut er. Der Zauber gibt -8 auf alle Handlungen (= Proben), er geht aber nicht an die eigene Substanz des Charakters. Im Ergebnis läuft dieses Zauber-Beispiel zwar auf den selben Würfeleffekt raus, aber es ist nun mal nicht dasselbe.
Das mag nach Haarspalterei klingen, so leicht ist das aber nicht - immer drohen Stolpersteine, auch wenn man die noch nicht sieht, allein schon aufkommenden Fragen, die dann nicht im GRW beantwortet sind: Kann ich eine gesenkte Eigenschaft wieder gesund steigern? Muss ich den Verlust auch von meinem Eigenschafts-Höchstwert abziehen? Sind regenerierte Eigenschaften günstiger als normale Steigerungen? Erhalte ich die Lernpunkte zurück, wenn eine gesteigerte Eigenschaft wieder sinkt?
Und das sind nur die grundlegenden Basics - was negative Kampfwerte ("Bin ich mit Ini -4 trotzdem jede Runde dran"), negativen Zauberdistanz oder begünstigende ZB-Abwehrwerte für Fragen bei der OttoNormal-Gruppe aufwerfen, will ich mir gar nicht ausdenken. So eine Änderung ist leicht mal gesagt, aber DS ist eigentlich auch dafür bekannt, das es wenig Fragen aufwirft, warum soll man das wegen einem Gegenstand wegwerfen?
Oder anders: Was spricht denn bitte dagegen, wenn man einfach sagt, dass der Effekt einen Malus auf [Eigenschaft hier einsetzen]-Proben gibt? Das wäre völlig ungefährlich und man müsste nicht anfangen mit "Ja, in der SlayEngine gibt es jetzt auch negative Eigenschaftswerte, wurde aber nie im Langspieltest geprüft".