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Autor Thema: Kampagnenidee: "Robin Hood"  (Gelesen 60 mal)

Zauberlehrling

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Kampagnenidee: "Robin Hood"
« am: Gestern um 09:48:05 »

Mir ist heute eine Idee für eine Kampagne gekommen, wenn man mal ein bisschen was Lockereres bräuchte

- Eine Gruppe von Abtrünnigen/Widerständlern/Räubern hat sich in einen unzugänglichen und sicheren (Wald)-gebiet versteckt.
- Von ihrer Basis aus starten kleine Gruppen für Aufträge/Missionen, wobei diese vielfältig sein können: etwas stehlen (Waffen, Gold, ?), etwas herausfinden, jemanden treffen, jemanden wohinbringen, jemanden fangen/töten, eine Nachricht überbringen/abholen
- Dabei gibt es immer die Möglichkeit, dass das eigentliche Abenteuer gar nicht das Ziel ist - sondern dazwischen passiert (als die Gruppe zum Treffpunkt reist, muss sie über eine Lichtung - dort treffen sie eine Gruppe Späher der Regierung)
- im Prinzip kann in so ein Robin-Hood-Lager (fast) jeder Charakterbackground und Volk passen, solange der Charakter in irgendeiner Weise mit der Ordnungsmacht in Konflikt kam - es klappt sogar recht gut, dass ein einstiger Gefangener nun "die gute Sache" erkannt hat und statt zurückzugehen bei den Rebellen bleibt
- auch Ersatzcharaktere sind einfach einzuführen: entweder sie waren die ganze Zeit schon im Lager oder kommen neu dazu - weil sie flüchten mussten (Wilderei,...)

Mir ist klar, dass das alles sehr nach Westmarches schreit - und ich bin mir sicher, dass ich nix neues erfunden habe - aber verknüpft mit dem Robin-Hood-Wir-sind-eigentlich-irgendwie-die-guten-Aspekt, habe ich das noch nie gesehen.

Auf DS übertragen könnte ich mir das so vorstellen:
- ein Königreich, sehr alt - bekommt einen neuen Herrscher, sehr radikal
- dieser Herrscher meint "mein Volk ist das beste" (sucht euch aus welches) - und alle anderen müssen dienen oder verschwinden
- und um das umzusetzen braucht er Geld um seine Soldaten zu bezahlen --> Steuern für alle (! juhuu, wer will das nicht)
- manche Grafschaften führen das ein wenig laxer aus, andere sehr streng (weil die Grafen beim König gut aussehen wollen oder warum auch immer) - unser Lager wäre natürlich in einer "strengen" Grafschaft
- damit kommen natürlich diverse Leute nicht klar - erstens die Verfolgten, zweitens die die Steuern zahlen müssen, drittens die die verdächtigt werden Verfolgten zu helfen oder auch ganz andere (in solchen Regimen geht das bekanntlich schnell).
- und schon haben wir die Ausgangslage für unseren Robin Hood
- dazu ist es möglich, dass diverse Nachbarvölker die Aufständischen unterstützen könnten - auch wenn niemand offenen Krieg provozieren will - dazu ist das Königreich zu alt und mächtig.
- theoretisch kann man sowas auch recht schnell mal wieder beenden - weil der König wird zwar nicht gestürzt werden - aber dem Grafen kann natürlich imemr etwas passieren - und wenn dann plötzlich aus dem nichts ein "netterer" Erbe auftritt, der in der Schlussszene verspricht, dass die Leute (erstmals) sicher sind - hätte man ein sauberes Ende...

Ehrlicherweise passt das auch in Starslayers (**hustrebellenallianzhust**)...

Hat jemand von euch sowas schonmal probiert?

CK

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Antw:Kampagnenidee: "Robin Hood"
« Antwort #1 am: Gestern um 12:01:22 »

Also dann quasi SpecOps-mäßig (auch im Fantasybereich)?
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ronin85

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Antw:Kampagnenidee: "Robin Hood"
« Antwort #2 am: Gestern um 12:44:44 »

Ich frage mich direkt, wo die Gruppe denn anfängt?
Wäre spannend, wenn die SC selber erst zu den Räubern überlaufen müssten.
Klassischer Einstieg in der Taverne: Es gibt Räuber. Fangt die Räuber!
Hätte aber die Gefahr, dass die Spieler das nicht erkennen, und nach 2 Session ist Robin Hood tot und die Kampagne vorbei  ;D

Schöne Idee. Finde ich spannend.
Gespielt habe ich so ein Szenario noch nicht.
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Marnax

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Antw:Kampagnenidee: "Robin Hood"
« Antwort #3 am: Gestern um 16:09:52 »

Klingt so ähnlich, wie ich meine letzten Kampagnen geführt habe.

Ich werfe die Charaktere in eine Kolonie auf einen Wasserplaneten (Paradise Blue) oder eine Baronie in einem Fantasy-Setting und biete mehrere kleine Missionen von verschiedenen Fraktionen an. Je nachdem, welchen sie tatsächlich nachgehen, ändern sich die Machtverhältnisse und/oder die Außenwirkung der Charaktere auf das gemeine Volk.

Diese Spielweise hat den Vorteil, dass das für sie Spieler sehr sandboxig wird und sie viele eigene Entscheidungen treffen können.
Nachteil für den Spielleiter, gerade am Anfang muss man für viele kleine Missionen vorbereiten, mit der Gefahr, dass man einige vielleicht nie spielt. Läufts aber einmal, muss man nur kleine Anpassungen je nach Entscheidungen der Spieler machen.
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avakar

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Antw:Kampagnenidee: "Robin Hood"
« Antwort #4 am: Gestern um 16:10:43 »

Das ist eine interessante Idee. Gespielt habe ich so etwas noch nicht. Für mich wäre wichtig, welche Motivation hinter der Räuberbande steckt und welche Ziele sich daraus ergeben.

Bei Robin Hood ist das Motiv des edlen Räubers bestimmend. Er stammt aus der Gegend, ihm und Teilen der Bevölkerung ist Unrecht widerfahren und er geht dagegen vor. Seine Tun und Handeln wird als moralisch korrekt bewertet und deshalb erhält er auch eine positive Unterstützung aus der Bevölkerung und ggf. sogar von Klerus oder anderen Fraktionen. Ich weiss nicht, ob z.B. Wilderer in der bayrischen Geschichte auch dazu gehören. Deren Antrieb war Hunger und Armut und nicht ein erlittenes Unrecht.

Bei Guerillas, Rebellen oder Freiheitskämpfern ist das Motiv meist anders ausgelegt. Da geht es entweder darum, Besatzer oder Obrigkeit loszuwerden, um den alten Status wiederherzustellen oder selbst Macht zu erhalten. Nicht selten endet das im Bürgerkrieg und geht immer auf Kosten der Bevölkerung.

Und dann wären da noch die kriminellen Gesetzlosen, die einfach auf Rauben und Gold aus sind, wie der Schinderhannes oder Jesse James.

Ich bevorzuge die Variante der edlen Gesetzlosen.
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Asher

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Antw:Kampagnenidee: "Robin Hood"
« Antwort #5 am: Gestern um 16:55:21 »

Der zu unrecht Verurteilte weil ein Vasall des Königs/Hoher Beamter ihm etwas wegnehmen möchte (Geld Land Freundin).

Ich sehe da zig Möglichkeiten
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Tagar Targarson - Profession: Dwarf for hire

Flucht aus Coronia - Evil Presence