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Autor Thema: Proben mit Konsequenzen  (Gelesen 385 mal)

ronin85

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Proben mit Konsequenzen
« am: 26. Dezember 2025, 15:09:03 »

Hi,

ich hätte gerne für manche Situationen, dass einfache Proben etwas spannender sind als nur bestanden/nicht bestanden.
Sowas wie Bestanden mit Konsequenzen, wie bei City of Mist oder Blades in the Dark.

Ich habe in Forum bisher nichts dazu gefunden, außer die Diskussion über Erfolgsgrade.
https://forum.burning-books.de/index.php?topic=8771.msg132719#msg132719

Meine Idee ist, dass bei einer Probe die höchsten 5 (oder eine andere Zahl) bestandenen Probenergebnisse Konsequenzen mit sich bringen.
Ist zum Beispiel der Probenwert 15, dann ist 1 bis 10 bestanden und 11 bis 15 haben Konsequenzen.
Bei Probenwert 23 wären es 19 bis 23.
Hätte dann denn Effekt, dass auch bei hochklassigen SCs Würfe spannender sind.
Der Zwerg haut die Tür ein, aber so laut dass die Wache was hört.
Er knackt das Schloss, aber es geht kaputt dass es sich nicht mehr schließen lässt.

Gilt dann nicht für Kampf- oder Zauberproben.

Was haltet ihr davon?
Wie handhabt ihr das?
Habt ihr bessere Ideen?
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Zauberlehrling

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #1 am: 26. Dezember 2025, 16:06:35 »

Ich mach sowas manchmal, hab bisher aber keine fixen regeln. Manchmal mach ich's so, dass er ne Probe auf alle Fälle geschafft wird, aber je nach Ergebnis dauert es länger (das Schloss knacken zb). Aber das passt nicht immer. Wie gesagt: fixe regeln hab ich dafür nicht.

avakar

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #2 am: 27. Dezember 2025, 14:31:13 »

Meine Idee ist, dass bei einer Probe die höchsten 5 (oder eine andere Zahl) bestandenen Probenergebnisse Konsequenzen mit sich bringen.
Ist zum Beispiel der Probenwert 15, dann ist 1 bis 10 bestanden und 11 bis 15 haben Konsequenzen.
Bei Probenwert 23 wären es 19 bis 23.

Ich finde es ungünstig, dass der obere Bereich [PW-5, PW] negative Konsequenzen beinhalten soll, weil
a) Hoch = Gut (unintuitiv, dass hohe Ergebnisse Konsequenzen haben)
b) der Bereich für jeden Charakter anders ist (kompliziert)
c) der Erwartungswert / gehäufte Ergebisse bei 2W20 im Bereich um die 20 liegen. Da werden dann Konsequenzen häufiger (unerwartet unintuitiv)

Ich würde den Bereich für Teilerfolge ("klappt, aber") fixieren auf 2-5 oder 2-9. Dann ist es
a) für alle gleich und damit schneller
b) mit steigendem Bonus unwahrscheinlicher und damit gefühlt intuitiver

just my 2 cents

oder was Bruder Grimm damals schon vorschlug
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CK

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #3 am: 27. Dezember 2025, 15:00:27 »

Der Zwerg haut die Tür ein, aber so laut dass die Wache was hört.
Er knackt das Schloss, aber es geht kaputt dass es sich nicht mehr schließen lässt.
Ich sag nicht, dass es die tollste Lösung ist, aber genau für sowas sind ja eigentlich die Patzer da. Passiert dann halt "nur" bei jeder 20sten Probe bzw. zu 5%.


a) Hoch = Gut (unintuitiv, dass hohe Ergebnisse Konsequenzen haben)
Absolut, die Methode würde auch vergleichende Proben total aushebeln.

gehäufte Ergebisse bei 2W20 im Bereich um die 20 liegen
Wobei wir ja nicht bei PWs über 20  eine Glockenkurve haben, da jeder Würfel für sich genommen wird.

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Dzaarion

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #4 am: 27. Dezember 2025, 22:31:18 »

Ich würde den Bereich für Teilerfolge ("klappt, aber") fixieren auf 2-5 oder 2-9. Dann ist es
a) für alle gleich und damit schneller
b) mit steigendem Bonus unwahrscheinlicher und damit gefühlt intuitiver

oder was Bruder Grimm damals schon vorschlug
:+1: :thumbup:

Außerdem hast du so auch eine "natürliche" Progression. Wer nur nen niedrigen PW hat kann auch nur nen "minderen" Erfolg (oder Fehlschlag) würfeln.

a) Hoch = Gut (unintuitiv, dass hohe Ergebnisse Konsequenzen haben)
Absolut, die Methode würde auch vergleichende Proben total aushebeln.
Und das kommt halt noch dazu, dass bereits im GRW um ne Ecke definiert ist was ein besserer oder schlechterer Erfolg ist.

ronin85

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #5 am: 27. Dezember 2025, 22:58:01 »

Ich finde es ungünstig, dass der obere Bereich [PW-5, PW] negative Konsequenzen beinhalten soll, weil
a) Hoch = Gut (unintuitiv, dass hohe Ergebnisse Konsequenzen haben)
Mein Gedanke war, dass hohe Würfe bei Proben schlecht sind, wenn sie über dem Probenwert sind (und scheitern).
Hohe Probenwerte sind bei Angriffen, Zaubern und vergleichenden Proben gut.
Daher die Einschränken auf einfache Bestanden/Nicht Bestanden Proben.
Aber hast recht, dass fühlt sich unintuitiv an.

b) der Bereich für jeden Charakter anders ist (kompliziert)
So war das von mir nicht gemeint. Der Bereich soll für alle SCs gleich sein.

c) der Erwartungswert / gehäufte Ergebisse bei 2W20 im Bereich um die 20 liegen. Da werden dann Konsequenzen häufiger (unerwartet unintuitiv)
Stimmt.

Ich würde den Bereich für Teilerfolge ("klappt, aber") fixieren auf 2-5 oder 2-9. Dann ist es
a) für alle gleich und damit schneller
b) mit steigendem Bonus unwahrscheinlicher und damit gefühlt intuitiver
Ja, du hast recht, von oben zu zählen macht mehr Probleme als von unten.
Danke.

oder was Bruder Grimm damals schon vorschlug
5 Erfolgsstufen wären mir zu viel, weil ich als SL bei jeder Probe Gedanken machen muss, was die einzelnen Erfolgsstufen machen. Finde das bei CoC schon immer schwierig. Ich will gerne etwas mehr Varianz, aber nicht so viel. :D
Wenn ich es auf 2 Erfolgsstufen anpassen würde (2-5 und 6-21+), wären die beiden Idee fast gleich.
Außer dass bei Bruder Grimm der Erfolg der Probe kleiner aber es keine Konsequenzen gibt. Bei meiner Idee ist die Probe immer erfolgreich, nur gibt es Konsequenzen.

Ich sag nicht, dass es die tollste Lösung ist, aber genau für sowas sind ja eigentlich die Patzer da. Passiert dann halt "nur" bei jeder 20sten Probe bzw. zu 5%.
Ich mag die Einfachheit von DS, und die Immersieg- und Patzer-Regel passen gut dazu.
Aber für mich heißt ein Patzer "es klappt nicht und es geht richtig schief", mehr als nur eine nicht bestandene Probe.
Gerade bei hohen Probenwerten über 20, hätte ich für mich, in manchen Situationen, gerne etwas mehr Varianz.
Will es aber auch nicht zu komplex machen, daher die Idee.

Werde das in einer meiner nächsten Sessions mal testen.
Vielen Dank für euer Feedback.
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Dzaarion

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #6 am: 27. Dezember 2025, 23:31:59 »

Ich mag die Einfachheit von DS, und die Immersieg- und Patzer-Regel passen gut dazu.
Aber für mich heißt ein Patzer "es klappt nicht und es geht richtig schief", mehr als nur eine nicht bestandene Probe.
Gerade bei hohen Probenwerten über 20, hätte ich für mich, in manchen Situationen, gerne etwas mehr Varianz.
Will es aber auch nicht zu komplex machen, daher die Idee.
Wenn es dir "nur" darum geht Proben über 20 noch spannend zu halten hatte ich mal meine Alternativmechanik vorgestellt:  https://forum.burning-books.de/index.php?topic=10715.msg180740#msg180740
Nutze ich auch weiterhin mit Erfolg. Ist aber nicht das "bestanden, aber" aus anderen Systemen. Keine Ahnung ob das sonst vielleicht etwas wäre.

ronin85

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #7 am: 28. Dezember 2025, 08:00:24 »

@Dzaarion:
Die Alternativmechanik kannte ich noch nicht.
Ja, geht an "bestanden, aber" vorbei.
Finde ich aber für das PW20+ Thema interessant.
Danke.
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Dzaarion

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Antw:Proben mit Konsequenzen
« Antwort #8 am: 28. Dezember 2025, 12:15:24 »

Deswegen hatte ich es auch erst nicht erwähnt, aber klang jetzt so als wäre das vielleicht etwas.
Die ist wie gesagt etwas klunky mit den Werten wann ein Würfel dazukommt und die Mathekenner können mir bestimmt erklären warum das ne ganz doofe Idee ist, aber ich fahre damit seit Jahren und mehreren Spielgruppen ganz gut.

Und es ließe sich natürlich auch mit einer Probe mit Konsequenzen kombinieren, da der Erfolg dort eben nicht garantiert ist bzw du Spieler so auch dazu "animieren" kannst das Risiko einzugehen, um ein höheres Ergebnis zu erzielen.

Was Bruder Grimm geschrieben hat war ja eigentlich (mal wieder  :D) schon extrem gut auf den Punkt gebracht und ist ja eigentlich was du gesucht hast, aber sonst die über den Daumen gepeilte Variante:
2-6: bestanden, aber (also eine entsprechend kleine Konsequenz, beim Klettern bricht nen Stein ab und fällt runter und könnte von einer Wache gehört werden)
7-16: bestanden
17+: bestanden und (also ein kleiner Bonus, besagter Kletterstein bricht ab und fällt der Wache direkt auf den Kopf und knocked sie aus ... Oder du kletterst die doppelte Strecke)

Ist wahrscheinlich auch nicht neu und gab's irgendwo schonmal, aber mit dem aber/und hast du ne schlichte aber effektive Orientierung. Was genau passiert musst du dir eh immer spontan/situativ ausdenken, aber es ist weniger als bei Big G (wobei sein Vorschlag ja eigentlich schon echt rund ist und die Probe nur immer weiter ausbessert, du dir also nicht wirklich jedes mal was neues überlegen musst).

Edit: Achja was mir gerade noch einfällt: bei meinem Kochenfanwerk ausm Kalender hatte ich tatsächlich schon Konsequenzen für kleine Probenergebnisse drin :D