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Slay-Engine => Dungeonslayers => Regeln [DS4 & RvC] => Thema gestartet von: Nezima am 18. September 2015, 14:50:46

Titel: Anfängerfragen zu Ablauf und Würfeln
Beitrag von: Nezima am 18. September 2015, 14:50:46
Hallo zusammen :)
Erstmal Vorweg: Ich bin ganz neu hier sowohl im Forum als auch im Pen And Paper Universum (seid gnädig  ;D). Ich bin Spieleleiter einer kleinen unerfahrenen Truppe und nach den ersten etwas holprigen Runden sind einige Fragen meiner Seits entstanden, die sich bisher nicht aufgelöst haben.


So, das waren fürs erste alle meine Fragen.
Ich hoffe ich habe das in die Richtige Kategorie gepostet und dass meine Fragen nicht allzu dämlich sind, falls nicht tuts mir leid  ;D.
Titel: Antw:Anfängerfragen zu Ablauf und Würfeln
Beitrag von: Blakharaz am 18. September 2015, 15:11:06
Hi Nezima.
Zuerst einmal herzlich Willkommen und viel Spaß mit dem neuentdeckten Hobby. :)

Zu deinen Fragen:
1. Ich meine, die Beutetabelle bezieht sich nur auf magische Waffen - und als solche wäre eine Holzwaffe dann unzerbrechlich.

2. Ich mache das folgendermaßen:
- Versucht ein Charakter etwas in einem Raum zu finden, würfelt er eine Bemerken-Probe. Diese ist aber pro Charakter nur einmal möglich. Bei eventuellen Beschreibungen kriegt er dafür einen Bonus oder darf die Probe nochmal wiederholen, bspw. "Ich klopfe mal den Schrank ab, ob da irgendwo ein Geheimfach ist".
- Geheim würfeln mache ich nicht (mehr), das sollen alles die entsprechenden SC machen. Aber als ich das noch manchmal gemacht habe, habe ich immer mal hin und wieder gewürfelt, ohne jegliche BEdeutung, so dass die Spieler nicht wussten, ob das gerade eine Probe für sie war.
Titel: Antw:Anfängerfragen zu Ablauf und Würfeln
Beitrag von: Nezima am 18. September 2015, 18:03:28
Danke für die Hilfe :)
Aber heißt das dann man kann nur magische Waffen finden? Für mich sah die Aufteilung der Tabelle aus als könnte man sich entscheiden ob sie magisch ist oder nicht. Die Angabe mit dem "zerbricht nicht" steht allerdings schon bei den Tabellen der (noch?) nicht magischen Waffen. Allerdings bin ich bei der Tabelle auch noch nicht ganz durchgestiegen ^^

Ach und mir ist noch eine Frage eingefallen:
Meine Gruppe hat Schwierigkeiten aus sich raus zu kommen, gibt es da ein paar Tricks um das Rollenspiel leichter zu gestalten?
Ist es vielleicht einfacher eine andere Person zu spielen wenn man bei Aktionen etc von der dritten Person spricht und nicht von sich selbst?
Ich habe noch nicht viel Übung im Spieleleiter sein. Ich versuche zwar immer irgendwie Gespräche aufkommen zu lassen zwischen den Spielern und den NPC's, aber meistens schaut mich meine Truppe dann nur Fragend an und sie wissen nicht was sie sagen sollen.
Titel: Antw:Anfängerfragen zu Ablauf und Würfeln
Beitrag von: Bruder Grimm am 18. September 2015, 19:09:39
Danke für die Hilfe :)
Aber heißt das dann man kann nur magische Waffen finden? Für mich sah die Aufteilung der Tabelle aus als könnte man sich entscheiden ob sie magisch ist oder nicht. Die Angabe mit dem "zerbricht nicht" steht allerdings schon bei den Tabellen der (noch?) nicht magischen Waffen. Allerdings bin ich bei der Tabelle auch noch nicht ganz durchgestiegen ^^
Primär geht die Tabelle davon aus, dass du damit eine magische Waffe erwürfelst, ja  ;)
Du kannst sie allerdings sehr wohl auch verwenden, um den Fund einer zufälligen nicht-magischen Waffe zu ermitteln. Dann ist der Hinweis "zerbricht nicht" natürlich hinfällig.
Übrigens würde ich es nicht so so sehen, dass eine magische Waffe völlig unzerbrechlich ist. Sie ist einfach nur stabiler, und selbst eine magische Holzwaffe zerbricht eben nicht so leicht. Zumindest nicht bei einem Patzer.
Zitat
Ach und mir ist noch eine Frage eingefallen:
Meine Gruppe hat Schwierigkeiten aus sich raus zu kommen, gibt es da ein paar Tricks um das Rollenspiel leichter zu gestalten?
Der wichtigste Trick: Ermutigen, aber auf keinen Fall erzwingen!
Wenn du als leuchtendes Beispiel vorangehst, ist das, denke ich, schonmal viel wert.
Zitat
Ist es vielleicht einfacher eine andere Person zu spielen wenn man bei Aktionen etc von der dritten Person spricht und nicht von sich selbst?
Ist nicht das, was ich als gutes Rollenspiel betrachten würde, aber für den Anfang, so als "Stützrad", sicherlich sinnvoll.
So oder so, ich denke, mit der Zeit ergibt sich das schon.
Zitat
Ich habe noch nicht viel Übung im Spieleleiter sein. Ich versuche zwar immer irgendwie Gespräche aufkommen zu lassen zwischen den Spielern und den NPC's, aber meistens schaut mich meine Truppe dann nur Fragend an und sie wissen nicht was sie sagen sollen.
Vielleicht könntest du mal ein einfaches Detektiv-Abenteuer versuchen, in dem die Charaktere einfach Zeugen und Verdächtige befragen müssen. Könnte mir vorstellen, wenn sie selbst über ein Problem nachdenken, dass ihnen dann schon Fragen einfallen werden, die sie NPCs stellen könnten.
Titel: Antw:Anfängerfragen zu Ablauf und Würfeln
Beitrag von: CK am 19. September 2015, 01:27:34
Hi, Nezima!

Mit der Bemerken-Probe: Wie gehabt - ein Wurf. Es gibt was zu entdecken, sie würfeln und entdecken es oder nicht. Wenn einer ganz hartnäckig ist und lange nervt, lass ihn ruhig nochmal würfeln (vllt. mit -2, später -4 usw. - aber ein Wurf ist eigentlich gut). Versuch Situationen zu vermeiden, wo man nur weiterkommt, wenn man etwas entdeckt.
Wer eine Geheimtür nicht findet, findet sie eben nicht (und auch nicht die Schätze dahinter, dann jubelt man die ihnen ein andermal unter) - Hauptsache man kann noch irgendwo anders lang.
Das Abenteuer wird dadurch nicht schlechter.
Erzähl vllt. den Spielern im Nachhinein, dass da zum Beispiel was war, wenn die Geheimtür unbedingt Erwähnung finden muss ;)
Für Dich als SL ist es einfach auch (auf Dauer) cooler, wenn Du das Spiel und die Würfel entscheiden lässt, was letztendlich passiert. Scheiss auf Deine eigene Planung, "Vision" whatever. Das ist das Beste was Du machen kannst - sowohl für Eure Runde, als auch für Dich als Spielleiter.

Zum Thema versteckt würfeln: Mach ich - in gewissen Situaionen aber nur. Zum Beispiel wollen die Charaktere nach Spuren lesen, wissen aber gar nicht, ob sie noch in der richtigen Ecke suchen (was sie nicht tun). Wenn die Spieler jetzt selber würfeln, wissen sie bei einem Erfolg, das hier keine Spur ist. Aber kann man da denn sicher sein? Bleibt nicht immer ein letzter Zweifel? Wenn hingegen der SL für den Spieler würfelt, sagt er in beiden Fällen (Erfolg oder Misserfolg): "Du findest nichts." - Das Feeling ist dann aber "echter" für die Spieler, wegen dem Restzweifel.
Muss man abwegen - ich denk auch nict jedesmal dran, ist dann aber auch latte.

Zum Thema "Spieler herauskommen":
Knallharte Konfrontation - aber der sympatischen Art. Lass die Schankmaid mit ihnen (würdevoll) Flirten, den alten Schmied die offensichtliche Stärke des Kriegers loben und dabei von eigene, alten Zeiten erzählen, Konfrontier sie mit einer überheblichen, aber eigentlichen dummen Stadtwache, die sie um den Finger wickeln können.
Kurz: Liefere ihnen Situationen, auf die sie reagieren müssen. Reize sie - aber erstmal ohne dass ein paar aufs Maul blühen - stattdessen verwickle die Charaktere in Gespräche oder "unangenehme" Situationen - und dann mach es ihnen leicht, komm ihnen entgegen, lass die NSC nett sein. So merken sie ganz schnell, dass sie ganz leicht was bewirken können, solange sie nur ihr Maul aufreissen/die Initiative ergreifen.
Titel: Antw:Anfängerfragen zu Ablauf und Würfeln
Beitrag von: bugbrain am 19. September 2015, 12:15:51
Zum Thema Bemerken lasse ich die Spieler selbst würfeln und die sind sich mittlerweile bewusst das es solche Geschichten wie Tarnwerte gibt die ihre Proben erschweren, dass lässt sie auch hin und wieder zweifeln  ;)