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Slay-Engine => Dungeonslayers => Regeln [DS4 & RvC] => Thema gestartet von: Urukusu am 08. Mai 2015, 12:37:44
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Um einen Homunkulus zu erschaffen benötigt man:
1. oder A) umfassendes arkanes Wissen (Erzmagier 14)
2. Zugang zu einem Alchemielabor
C) das Talent Homunkulus (wer hätte es gedacht ;D).
Wenn man dies Alles hat steht der Erschaffung und, nach Verlust, Wiedererschaffung eines eigenen Homunkulus, in 1W20 Stunden, nichts mehr im Wege.
Gut und schön, soweit konnte ich mir es bereits aus dem Regelwerk und dem Forum zusammen tragen.
Der Magier kann nach Verlust des Homunkulus sich einfach einen neuen zusammenmischen. Da kam mir dann die Frage in den Sinn, Was macht der Homunkulus wenn er seinen Meister überlebt? Vergeht er? Führt er die letzten Befehle des Magiers aus? Oder macht er sich fortan ein schönes Leben, nach eigenen Vorstellungen?
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Interessante Frage. Wild ins Blaue hineinphilosophiert würde ich aus der Talentbeschreibung folgern, ein Homonkulus sei zwar an seinen Meister gebunden, hat aber einen freien Willen. Er vergeht offenbar nicht, wenn sein Meister stirbt, denn sonst würde er gerade bei seiner Feigheit seinen Meister bei Gefahr nicht im Stich lassen. Denn gerade wenn er Angst um seine eigene Existenz hat würde er doch in diesem Falle die Urquelle seiner Existenz bis zum Äußersten verteidigen.
Daher würde ich sagen, dass die letzte Möglichkeit eintritt: Er ist frei und kann tun und lassen, was er will. Wenn er gut behandelt wurde, könnte er sogar nach Mitteln und Wegen suchen, seinen Meister wiederzubeleben. Immerhin ist ein Homonkulus mit GEI 4 auch nicht dümmer als so mancher Spielercharakter ;D
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Und schon hat man wieder einen interessanten Encounter, den man in ein Abenteuer einbauen kann.
:thumbup:
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Darum ging es mir hauptsächlich, ob einen Homunkulus mit totem Meister rumlaufen lassen kann. Da ich momentan einen Dungeon eines alten Magiers baue und den noch irgendwie den SC zugänglich machen und evtl. füllen muss.
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Vielleicht hatte der Magier zwei Homunculi, die schon immer eifersüchtig waren und nun nach des Meisters Tod um das Magierversteck/Dungeon und die Habseligkeiten des Alten ringen. Die Homunculi könnten sich in verschiedenen Bereichen verschanzt haben (Homunculus A: Bibliothek, Magieschmiede, Küche vs. Homunculus B: Alchemielabor, Kräutergarten, Gemächer) und Gegner über mag. Formeln und Handwerk hergestellt haben (Büchergolem in der Bibliothek, Rüstungen und Waffen in der Magischmiede, Schlingpflanzenbüsche im Kräutergarten usw.), die sie sich gegenseitig auf den Hals jagen. Die Gruppe wird von beiden verdächtigt für den jeweils anderen Homunculus zu arbeiten und daher von allem angegriffen. Am Ende kann man einem der beiden zur Übernahme des gesamten Dungeons helfen, beide vernichten oder irgendwie den Streit schlichten. Auf jeden Fall sollte man je nach Ausgang versch. Belohnungen erhalten (Gegenstand A, B oder Talentpunkte C).
Vielleicht kannst du was davon gebrauchen Uruk.
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Sind auf jeden Fall ein paar gute Ideen, die mir einige Anstöße geben die ich einbauen kann. Jedoch ist der Dungeon versiegelt, sodass ich das Szenario nicht direkt übernehmen kann. :-\ Aber es hat ein Feuerwerk an neuen Ideen ausgelöst, z.B.: könnte der Homunkulus die SC anheuern um das Vermächtnis des Magiers vor Plünderen zu schützen, oder sich zu verbessern und dann seine neue Macht an den SC zu testen ;), oder seinen Meister wiederzubeleben, wie von Bruder Grimm angedeutet.
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Yaw yaw, geiler shice bei. Hau rein und poste wie's lief!