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Slay-Engine => Dungeonslayers => Regeln [DS4 & RvC] => Thema gestartet von: Dudemeister am 22. Mai 2012, 01:40:53
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Hi,
ist Blenden einfach nur besser?
Lieben Gru?,
Dudemeister
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sieht so aus Blenden trifft auch augenlose Untote und wirkt L?nger. Heiler k?nnen keinen Schatten und Schwarzmagier kein Blenden erlernen.
Warum Schatten f?r den Zauberer erst eine Stufe sp?ter als Blenden erlernt werden kann und warum die Spruchrolle teurer ist erschlie?t sich mir nicht ganz.
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Vom jeweiligen Zauber sind bestimmte Klassen ausgeschlossen. Vielleicht liegt da der Hintergrund.
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O.o ich hatte Schatten immer vollkommen anders interpraetiert, ich dachte der Zauber Schatten versteckt das Ziel und benden verhindert einfach nur das das Ziel was sieht.
Also war Schatten meiner Auffassung nach immer ein unterstuetzender Zauber. Oder lieg ich jetzt voll daneben?
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Ich würde gerne dieses Thema wieder aufgreifen...
Was ist denn nun der Unterschied zwischen den Zaubern 'Blenden' und 'Schatten'? Außer die unterschiedlichen Zugriffsstufen der ZAW-Klassen.
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BLENDEN 1 5
Preis: 10GM
ZB: -(AGI+AU)/2 des Ziels
Dauer: Probenergebnis in Kampfrunden
Distanz: VE x 5 Meter
Abklingzeit: 5 Kampfrunden
Effekt: Ein gleißender Lichtstrahl schießt aus der Hand des Zauberwirkers und blendet bei Erfolg das Ziel (welches dagegen keine Abwehr würfeln darf).
Ein geblendetes Ziel hat -8 auf alle Handlungen, bei denen es sehen können sollte.
Selbst augenlose Untote, wie beispielsweise Skelette, werden durch das magische Licht geblendet. Blinde Lebewesen sind dagegen nicht betroffen.
SCHATTEN 6 2
Preis: 75GM
ZB: -(AGI+AU)/2 des Ziels
Dauer: Probenergebnis/2 in Kampfrunden
Distanz: VE x 5 Meter
Abklingzeit: 5 Kampfrunden
Effekt: Dunkle Schatten umhüllen das Ziel (welches keine Abwehr dagegen würfeln darf), wodurch es -8 auf alle Handlungen hat, bei denen es besser sehen können sollte.
Augenlosen Untoten, wie beispielsweise Skeletten, aber auch blinden Lebewesen, kann der Zauber nichts anhaben.
Blenden hält doppelt so lange und wirkt bei mehr Gegnerarten (Schatten wirkr nicht auf augenlose Wesen, Blenden schon), die unterschiedlichen Preise liegen an den unterschiedlichen Zugangsstufen woraus sich u.a. der Preis des Zaubers ableitet, also ja es ist die schlichtweg bessere Option für einen Zauberer.
Vorausgesetzt CK hat nicht geblendet im Schatten gestochert (badum tss) als er die Zauber so geschrieben hat, ging es denke ich mal darum die intendierten Spielstile der Klassen (Heiler = Support, Schwama = DamageDealer) zu verstärken. Der höhere Zugang für Zauberer ergibt sich wahrscheinlich aus dem ebenfalls 1 Stufe späteren Zugang für Schwamas. Rein mechanisch ist das nicht gut, aber ich denke hier ging's um den Flavour ... Oder CK hat's tatsächlich einfach übersehen...oder ich übersehe etwas :D
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Andere Frage würden sich Blenden und Schatten nicht rein theoretisch gegenseitig aufheben?
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Naja, wenn man es betrachtet wie der Text den Zauber darstellt: Blenden ist ein einzelner, richtig heller Lichtstrahl der dem Ziel ins Auge fällt und daraufhin den Status auslöst, bis das Ziel sich "erholt" hat.
Schatten legt einen Schattenschleier auf das Ziel bzw. um das Ziel also den Kopf bzw. die Augen auf jeden Fall, evtl. den Rest vom Oberkörper.
Beides betrifft blinde Lebewesen nicht, allerdings wirkt Blenden als Lichtzauber auch auf Wesen der Dunkelheit/Untote die eigentlich keine Augen haben.
Würden wir jetzt die Zauber nacheinander wirken passiert mmn folgendes:
1) Erst Blenden, dann Schatten:
Ein gleißender Lichtstrahl blendet das Ziel, danach legen sich Schatten darum --> Klar, warum nicht, würde sich ja gegenseitig nicht aufheben, weil das Licht ja nicht "beständig" scheint/blendet
Real Life vergleich: Zuerst wird dir kurz eine Taschenlampe vor die Augen gehalten, danach eine Augenbinde angelegt
2) Erst Schatten, dann Blenden
Ein Schatten hüllt das Ziel ein und nimmt ihm die Sicht, danach dringt ein blendender Lichtstrahl hindurch --> Theoretisch könnte man hier jetzt regeln, dass das helle Licht die Schatten "zerstreut" hat, allerdings wäre der Effekt, das Ziel zu blenden/ihm die Sicht zu nehmen ja noch immer gegeben
Real Life vergleich: Du stehst in einem dunklen Keller und auf einmal geht die super helle Neonröhre an der Decke ganz kurz an, bevor sie wieder ausgeht
Wie ich das Ruling technisch lösen würde:
Fall 1) Es gilt meiner Meinung nach die längere, erwürfelte Wirkdauer
Fall 2) Wenn Blenden den Zauber Schatten auflöst, gilt dann ab dem Zeitpunkt die Wirkdauer von Blenden, auch wenn Schatten evtl. länger gewesen wäre.
In beiden Fälle ist bzw. wäre das Ziel geblendet. In Fall 2 kann man argumentieren, dass der eine den anderen Zauber "auflöst" aber der Zustand des Ziels sollte sich nicht ändern.